Naturschutz & Recht

Die FG Lanius hat Beschwerden gegen naturschutzrelevante Bescheide niederösterreichischer Behörden eingebracht. Die Schreiben stehen als Download zur Verfügung.

Der Vorschlag einer Ausnahmeverordnung für Biber in NÖ (Tötung einer beliebigen Zahl von Bibern) wurde aufgrund unzureichend ausgeführter Gründe vollinhaltlich abgelehnt: Biber- Verordnung, 2016

Aufgrund des Antrages des NÖ Teichwirteverbandes und des NÖ Landesfischereiverbandes wurde eine Ausnahmebewilligung zum Eingriff in die Fischotterpopulation erteilt. Wegen des grob mangelhaften Ermittlungsverfahren wurde der Bescheid von 2018 angefochten: Entnahme von Fischottern (Teichwirtschaft)

Gegen den Bescheid zur Schlägerung von Eschen (Auwald) im Europa-Schutzgebiet NÖ Alpenvorlandflüsse wurde aufgrund des mangelhaften Ermittlungsverfahrens 2018 Beschwerde eingebracht: Auwaldschlägerung Pielach/Bornigg

Die FG Lanius hat 2018 Beschwerde wegen grob mangelhafter Ermittlungen sowohl im natur- wie im wasserrechtlichen Verfahren zur Bewilligung der Errichtung der Wasserkraftanlage Lautermühle (Purgstall an der Erlauf) eingelegt: Naturschutz und Wasserrecht

Die durch die Modernisierung des historischen Kraftwerkes Rosenburg zu erwartenden erheblichen Auswirkungen auf die Umwelt wurden in der UVE unvollständig und in Teilen fehlerhaft beschrieben, die vorgeschlagenen Maßnahmen können die nachteiligen Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt nicht ausgleichen: Einwendungen und Anhang

Die Genehmigung des Betriebes einer Kleinwasserkraftanlage und Fischaufstiegsschnecke bei einer bestehenden Wehranlage (sogenanntes Pranklwehr) in Mank widerspricht in mehrfacher Hinsicht aktuellen fischökologischen sowie übergeordneten wasserwirtschaftlichen Zielen:

Gegen die Errichtung und den Betrieb einer Wasserkraftanlage etwa 145 m flussabwärts der Hohen Brücke an der Ybbs wurde 2018 Beschwerde eingebracht, da das Naturschutzgutachten und die Bescheide erhebliche Mängel in der fachlichen und rechtlichen Bearbeitung der Prüfung auf Naturverträglichkeit aufweisen: Kraftwerk Ferschnitz/ Ybbs

Im Projekt „Eschensterben -Maßnahmen“ auf öffentlichem Wassergut, Flusseinzugsgebiet Krems, in den Gemeinden Gföhl, Lichtenau im Waldviertel, Albrechtsberg an der Großen Krems, Senftenberg und Weinzierl am Walde ist die Entnahme aller Eschen in bestimmten Gefahrenbereichen (entlang von Verkehrswegen, sonstiger Infrastruktur und in Siedlungsgebieten) geplant. Wegen des grob mangelhaften Ermittlungsverfahrens wurde 2019 Beschwerde eingebracht: Eschensterben auf öffentlichem Wassergut, Flusseinzugsgebiet Krems